Das Heidelberger Enten-Orakel

Katharina | 25. September 2009

Wie schön ist dieser Herbst? Gefühlt führen wir immer noch einen Sommer-Wahlkampf. Und gerade in Heidelberg fühlte es sich an wie Juli. Die Juso-Hochschulgruppe und die Jusos vor Ort haben alles aufgefahren, was einen guten Infostand im Sommer aus macht.

So zum Beispiel das Enten-Orakel. Dutzende SPD-Entchen drehen ihre Runden in einem Planschbecken, manche schon in sozialer Schieflage, da sie mit Haken und Zahlen versehen die Unzumutbarkeiten der Studienwahl verkörpern mussten. Doch bevor man sich überhaupt einen Studiengang angeln konnte, musste man ja erst realitätsnahe Ausgangsvorrausetzungen schaffen: Also. fix gewürfelt. Mit einer 1 oder 2 hatte man Glück und wurde reich geboren und konnte sich mit einen Käscher ohne Probleme eine Studiengang abschöpfen, bei allen anderen Zahlen galt leider das Pech der Geburt in kleinen Verhältnissen. Und so musste man sich abmühen im Schweiße seines Angesichts irgendeinen Studiengang an Land zu ziehen.

Und dann die Enttäuschung: Die so glücklich geangelten Studiengänge waren alle auf den zweiten Blick mit Unzumutbarkeiten gespickkt.Von kaum zu knackenden Zugangsbeschränkungen über unmenschliche Arbeitsbelastung zu fast-track-mastern auf Kosten der Komilitonen, die man aber eh kaum kennt, da man sie nur noch als anonyme Konkurrentenmasse wahrnehmen kann bis schließlich zu hohen Abbrecher-Quoten. Die Erkenntnis und damit verbunden die Frustration über unser ungerechtes Bildungssystem ist groß  - gut, dass wir Alternativen aufzeigen können und uns nicht mit den gegebenen Verhältnissen abfinden werden!

Was aus ihm wohl mal wird, Mediziner, Jurist oder doch Philosoph?

Was aus ihm wohl mal wird, Mediziner, Jurist oder doch Philosoph?

Ein wenig beruhigt zuzzeln dann die vielen interessierten Heidelberger an ihrem Kirsch-Eis. Denjenigen, denen die Erfrischung die Nerven noch nicht genug beruhigt hat, steht im Direktkandidaten Lothar Binding ein einfühlsamer und interessierter Gesprächspartner zur Verfügung. Lothar erklärt, diskutiert und überzeugt mit einer nicht enden wollenden Energie… Wir Jusos sind nach einem Nachmittag in der prallen Sonne langsam echt platt, aber Lothar erscheint wie das Duracell-Häschen. Was für ein Kandidat! Und es ist super zu sehen, wie viele von den angesprochenen Passanten politisch komplett hinter ihm stehen. Das ist auch verständlich, schließlich nimmt sich Lothar die Zeit JEDE Anfrage an ihn persönlich zu beantworten. So gewinnt man Rückhalt.

Lothar für Heidelberg in den Bundestag

Lothar für Heidelberg in den Bundestag

Wirklich – so könnte Wahlkampf immer sein!

Abends dann noch in großer Runde eine Kneipentour – wobei hier die Bedeutung auf Kneipe und weniger auf Tour liegt. Kein “Rein-in-Kneipe”, flyern, ein kleines Bier, “ab-in-die-nächste-Kneipe”, sondern ein Kandidat mit Truppe, der sich lange Zeit nimmt für ein persönliches Gespräch und dabei ein/zwei Kaffee trinkt. Letzteres wohl auch die Erklärung, warum die Bus-Crew nach der 3. Kneipen mit Müdigkeitserscheinungen schlapp gemacht hat und schon im Bett lag, als die Heidelberger und Lothar noch durch die Untere Straße zogen.

Heidelberg – ihr wart ‘n super Pflaster! Danke für euren Einsatz und holt euch das Direktmandat!

Die dicken Kinder von Landau? Die rote Pfalz mit Heinz Schmitt!

Erkan | 24. September 2009

Unsere einzige Station in Rheinland-Pfalz, dafür aber auch eine der schönsten. Angekommen sind wir am frühen Morgen und haben uns mit der frisch gebackenen Hochschulgruppe der Uni Koblenz-Landau auf den schönen Rathausplatz gestellt. Umgeben von Fachwerkhäusern und einer Statue eine Reiters waren wir die einzigen WahlkämpferInnen und waren wohl auch ein Alleinstellungsmerkmal. Viele haben sich nach dem Bus gewendet, ein Fahrradfahrer wäre sogar fast schon vom Sattel gefallen. A propos Sattel: unsere “Studiengebühren sind fürn Arsch” Sattelschoner sind wie die berühmten Semmel weggegangen!

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Als der Bundestagsabgeordnete und SPD-Kandidat Heinz Schmitt dazu kam, war auf dem Landauer Rathausplatz kein Halten mehr. Zu tausenden strömten die Landauernnen und Landauer an unseren Stand und wollten ein Wörtchen vom SPD-Kandidaten erlauschen. Ein wenig Spaß gehört hier natürlich dazu, aber ein deutliches Interesse der PassantInnen war in jedem Fall erkennbar. Man kennt Heinz Schmitt in Landau und offensichtlich schätzt man ihn. Verständlich, Heinz ist auch ein super Typ. :-)  Erst haben wir uns zwar ein wenig über seine heisere Stimme gewundert. Heinz erklärte uns aber, dass er seine Stimme beim gestrigen Karaoke ruiniert habe. Doch nicht umsonst! Als Preis war eine Flasche Sekt drin!

Die Hochschulgruppe Landau, wir und Heinz Schmidt

Die Hochschulgruppe Landau, wir und Heinz Schmidt

Nach der Flasche Sekt und seiner damit verlorenen Stimme braucht  er jetzt nun nicht nur seine erst, sondern auch die Zweitstimme der Bürgerinnen und Bürger, damit er den Landauer Wahlkreis weiterhin so gut, gerade auch in Fragen von Bildung und Forschung vertreten kann. Wir haben hoffentlich einen guten Beitrag dazu geleistet – Die steigenen Umfragewerte seit dem Start unserer Bustour wären der Beweis dafür ;-)

Kultur pur in Koblenz

Marie | 24. September 2009

Als wir heute morgen um 9 Uhr in Koblenz ankamen, herrschte in der Innenstadt noch gähnende Leere. Kurzerhand zeigte uns Simone von den Jusos vor Ort die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und kulturellen Plätze der Stadt. Beflügelt von einem leichten Urlaubs-Feeling machten wir uns danach ans Werk. Nachdem wir einen wunderbaren Themenzebrastreifen auf dem Boden ausgebreitet hatten erregten wir viel Aufmerksamkeit und konnten PassantInnen mit unserem Material versorgen. Eine von ihnen las sogar vom aus ihrem Autos heraus im Vorbeifahren unsere Forderungen, woraufhin Jan aus Sicherheitsgründen ein Gespräch mit ihr begann, für das sie dann doch anhalten musste, um sie davor zu bewahren, in den Außenbereich des nächsten Cafés zu fahren.

Kurzurlaub am Deutschlandeck

Kurzurlaub am Deutschlandeck

Jan erläutert unsere Forderungen einer interessierten Frau, die zuvor während des Fahrens den Themenzebrastreifen gelesen hatte

Jan erläutert unsere Forderungen einer interessierten Frau, die zuvor während des Fahrens den Themenzebrastreifen gelesen hatte

Trotz der eher dezenteren Frequentierung des Platzes hatten wir viel Spaß, konnten einige spannende Gespräche führen und haben seit heute auch einen neuen Mitfahrer. Er hat außer “Hund” noch keinen Namen – für Vorschläge sind wir gerne offen!

Kerstin und ihr neuer Wegbegleiter

Kerstin und ihr neuer Wegbegleiter

Zuletzt konnten wir noch ein Paket blattrot und eine Kiste Flyer da lassen, um eine Ersti-Aktion zum Semesterbeginn zu unterstützen, nach der es hoffentlich zur Neugründung einer Hochschulgruppe in Koblenz kommen wird.

Vielen Dank an Simone für die Unterstützung und die tolle Stadtführung! Es war ein tolle Station mit hohem Erinnerungspotenzial :)

Ausschwärmende “Reiche Eltern für alle” in Karlsruhe

Erkan | 24. September 2009

Auf dem Weg nach Karlsruhe telefonierten wir wie immer mit den jeweiligen zuständigen Personen, um letzte Infos zu klären. Als wir hier für Karlsruhe mit Noah telefonierten befürchtete er noch, 1-2 Personen wären insgesamt bei unserem Infostand in der Innenstadt dabei. Nach dem wir aber in Karlsruhe ankamen und den (leider ungenießbaren) Döner hinter uns hatten sahen wir uns bei unserem aufgebauten Stand gleich mit einem Dutzend Jusos und Juso-HochschulgrüpplerInnen konfrontiert. Selbst Noah war hoch erfreut und die ersten Minuten standen wir uns auf dem Platz eher auf den Füßen.

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Alles klar, soviel Engagement muss besser genutzt werden, war die einstimmige Meinung. Kurzerhand wurden kleine Gruppen gebildetet mit vollbepackten “Reiche Eltern für alle”-Taschen ausgerüstet und durch den Schlosspark, bekannte Studiaufenthaltsplätze und die Innenstadt geschickt. Die ausschwärmenden Gruppen haben dabei viel Material verteilen können und sind mit den Flyern und roten T-Shirts sicherlich deutlich aufgefallen.

Ein Teil ist natürlich an unserem Stand und Bus am Ludwigsplatz geblieben und hat dort die Menschen von Karlsruhe auf die Wahlen, Bildungspolitik und die kommenden Tage aufmerksam gemacht. Gerade mit Noah hatten wir dabei eine “Rampensau”, an der keine Passant und keine Passantin ohne “Reiche Eltern” vorbei kommen konnte. ;-)  Seltsam war dabei für mich besonders ein Gespräch. Ein Mann, ca. 40 Jahre alt, mittlerweile selbstständig, konnte sich inhaltlich mit all unseren Forderungen wie Bildungssoli, Studiengebühren abschaffen, offener Hochschulzugang u.s.w. identifizieren. Er erzählte von seinen Kindern, wobei die jüngste nun möglicherweise auch studieren wollte. Er war also inhaltlich mit uns konform, personell aber wollte er Merkel wählen, also CDU. Das war etwas verstörend, steht die CDU doch für weitere soziale Selektion, Studiengebühren und weiteren Grausamkeiten in der Bildungspolitik. Das sah er auch so, für ihn hatte jedoch die Große Koalition unter Merkels “Führung” eine gute Arbeit gemacht (er nannte beispielsweise Umwelt- und Außenpolitik – die beiden SPD-Ressorts) und deshalb wäre sie seine Wahl. Wir haben sicherlich 20 Minuten darüber diskutiert und haben leider keine Übereinkunft finden können. Ich habe ihm geraten, nicht das jetzige Wahlprogramm sondern das Programm der CDU von 2005 zu lesen. Dort finde er die tatsächlichen Ziele, welche Merkel und die CDU in einer schwarz-gelben Koalition verfolgen würde. Vielleicht überlegt es es sich ja noch einmal, ein weiteres Merkmal aber, welche parteipolitische Schizophrenie eine Große Koalition hervorrufen kann.

Katharina ist seit Tübringen auf unserer Tour mit dabei

Katharina ist seit Tübringen auf unserer Tour mit dabei

Dennoch großen Dank an die Hochschulgruppe, mit der der Aufenthalt in Karlsruhe sehr interessant und erfolgreich verlaufen ist.

Infostand mit Körben und Münte

Jan | 24. September 2009

Der nächste Hessen-Termin führte über die B3 nach Gießen. Neben schöner Landschaft gab es abermals Baustellen zu bestaunen – auch in Hessen scheint das Konjunkturpaket gut anzukommen. Unser größtes Problem neben den Baustellen schien aber das Navi zu sein. Ich habe jedenfalls irgendwann aufgehört die Einbahnstraßen zu zählen, dir wir auf Ratschlag hätten falsch herum durchfahren sollen.

Vor Ort angekommen wurden wir von der AG 60+ mit einem Stand und Unmengen an Gummibärchen zum Verteilen begrüßt. Die Juso-HSG in Gießen hatte für unseren eigenen Stand einen Basketballkorb mitgebracht, auf den PassantInnen rote Bälle mit Verwaltungsgebühren und Zulassungsbeschränkungen versenken konnten. Alles unter dem Motto: „Gib schlechter Bildung einen Korb“. Vor allem junge Menschen ließen sich im Anschluss auf die ein oder andere hochschulpolitische Diskussion mit uns ein.

Der Basketballkorb war ein echter Hingucker

Der Basketballkorb war ein echter Hingucker...

... und zog viele junge Menschen an

... und zog viele junge Menschen an

Zweifellos das Absurdeste kam auch diesmal wieder vom politischen Gegner – in diesem Falle von der FDP. In Sichtweite zu uns hatten die Liberalen Senioren ihren Stand aufgebaut und warben für den Direktkandidaten Hermann Otto Solms – mit durchaus zweifelhaften Thesen. Das sich Faschisten und Sozialisten zur NSDAP zusammenschlossen, ist so beispiellose Geschichtsverklärung, dass es einem schon zusammenzucken lässt. Glücklicherweise hatten die Liberalen Senioren fachkundiges Personal am Stand – eine Historikerin (weitere Kommentare erübrigen sich) – mit denen eingängig über die These diskutiert werden konnte. Doch selbst mit dem Rückzieher, dass es vielleicht zu „plakativ“ formuliert sein könnte, bleibt die Gewissheit, dass Geschichtswissen nicht die Stärke der FDP ist. Wenn eine „stabile bürgerliche Mehrheit“, für die geworben wurde, solche Flyer produziert, dann bekommt man Lust auf Revolution…

Der Höhepunkt unseres Standes jedoch war Franz Müntefering, der uns gemeinsam mit Thorsten Schäfer-Gümbel besuchte und sich erkundigte, wie der Wahlkampf vor Ort läuft. Mit den anwesenden HochschulgrüpplerInnen gab es noch ein Gruppenfoto im Blitzlichtgewitter der JournalistInnen. Anschließend ging es in Kongresszentrum Gießens zur Kundgebung. Insgesamt also ein starker und erfolgreicher Auftritt mit der Hochschulgruppe Gießen, der an dieser Stelle nochmals herzlich für die Unterstützung gedankt sei.

Gruppenfoto mit Münte und TSG

Gruppenfoto mit Münte und TSG

„Ah, yeah, ich bringe Siegen back on the map, chea“

Ninja | 23. September 2009

So rappt Frederic Bajuffe…Kennt ihr nicht? Ich auch nicht. Der Rest des Textes ist auch mal gar nicht jugendfrei und hat auch mal gar nichts mit Siegen zu tun…Ob das reicht, um Siegen weltweit bekannter zu machen? Na ja, lieber helfen wir mit unserer Tour nach! Dies war unsere letzte Station in NRW – wir verließen das gelobte Land nachmittags in Richtung eines noch gelobteren Landes – Hessen…(Erkan, falls du es nicht merkst, das schreibe ich nur für dich und deine rockige Umgebung!)

Gestartet sind wir mit mittlerweile gewohnter Unterstützung des NRW-Juso-Mobils mit Chauffeur Veith erstmal auf dem Campus in Siegen. Da waren nämlich gar nicht so wenig fleißige Studis bereits unterwegs und wir waren natürlich mehr als bereit unsere frohe Kunde erneut zu verbreiten. Mit Kerstins Heimvorteil und der örtlichen HSG, die uns mit einem großen Transpi und viel Einsatz einen gebührenden Empfang bereitete ging es los. Wieder waren wir viel Material los und wollten noch mehr…

Also auf in die streets of Siegen. In der Fussgängerzone schöpften wir mit allen möglichen Hinguckern, wie den Kisten aus NRW, den beiden Bullis, einer Bodenzeitung und unserem Stand wieder alles aus, was optisch ging. Fotos haben wir davon auch noch, ich aber leider nicht. Die liefere ich aber bestimmt nach, versprochen!

Also, mit kleiner Träne im Augenwinkel sagen wir Adieu, NRW, bis zur Landtagswahl!!!

Mit dem Fahrstuhl zum Kneipenwahlkampf

Marie | 23. September 2009

Ein Novum war mit Sicherheit die Tatsache, dass wir gestern den Weg zum Kneipenwahlkampf unter anderem per Fahrstuhl zurückgelegt haben. In der Marburger Oberstadt haben wir uns dann mit Unmengen an  Give-aways (Kerstins und mein Favourit: der rote aufblasbare Wa(h)l für die heimische Badewanne) auf den Weg durch die studentische Kneipenlandschaft gemacht. Mit viel Unterstützung der Jusos haben wir neben unseren Materialien vor allem auch solche des Bundestagskandidaten Sören Bartol verteilt, dessen Team in den letzten Wochen schon wahnsinnig viele Akionen organisiert hat und damit viel Wahlkampferfahrung hatte.

Gegen 22:30 Uhr haben haben wir dann noch einen Infostand gemacht – von der Uhrzeit her ebenfalls ein auf dieser Tour erstmaliges Ereignis. Mit so etwas hatten die jungen Menschen auf dem Weg zur Sneak Preview im Kino wohl nicht gerechnet, aber sowohl die blattrot zur Überbrückung der Zeit bis zum Filmbeginn als auch Buttons und Kondome waren zu später Stunde sehr gefragt.

Stand vor dem Kino zu später Stunde

Stand vor dem Kino zu später Stunde

Nach Filmbeginn wurde es dann merklich leerer und es blieb noch Zeit für Erfahrungsaustausch und das ein oder andere Gespräch, bis wir dann (mittlerweile merklich kaputt und schlafbedürftig) ins Bett gefallen sind.

Vielen Dank an die Jusos und die HSG für die Unterstützung!

Das Team in Marburg

Das Team in Marburg

Freie Bildung muss es auch in Tübingen geben!

Carola | 23. September 2009

Zu frühen Stunde bauten wir unseren Stand vor dem Klubhaus in Tübingen auf, das Gebäude in dem sich der „Asta“ und eine Café mit einem sehr schmackhaften Frühstücksangebot. Mit Blick auf die Neue Aula, konnten wir so schon den frühstückssuchenden Studis Reiche Eltern bringen.
Im laufe des Vormittags gesellte sich Martin Rosemann, der örtliche Bundestagskandidat, zu uns und bewunderte den hippen Bus mit dem wir unterwegs waren. Dann machten sich einige gemeinsam mit Martin auf zur Mensa um auch dort die Studis zu zeigen, dass die SPD sich für freie Bildung stark macht.
Nach insgesamt über fünf Stunden Infostand fahren wir nun mit Katharina aus Tübingen, weiter nach Karlsruhe.

Reiche Eltern – auch für Ute Vogt!

Carola | 22. September 2009

Mit tatkräftiger Unterstützung von Moritz (Molle) aus Stuttgart, der uns seit Ulm helfend zur Seite steht, fuhren wir auf den Schlossplatz auf.
Dort war bereits ein großer Stand der Jusos und der HSG aufgebaut und Ute Vogt, die Spitzenkandidatin der baden-württembergischen SPD, wartete bereits mit Spannung auf unseren schönen Bus und war fleißig dabei Reiche Eltern unter das Volk zu bringen.
Die Stimmung am Stand war gut und viele blieben interessiert bei unserem Zebrastreifen stehen.
Besonderer Dank gilt Christoph da er trotz Geburtstag sich nicht zu schade war die Aktion zu unterstützen!
Nach einiger Zeit bekamen wir besondere Nachbarschaft, in unmittelbarer Nähe stellten sich „Die Violetten“ den Wählerinnen und Wähler. Was einige Genossinnen und Genossen dazu ermunterte einmal die Frage zu stellen was eigentlich „spirituelle Politik“ ist? Nach eineinhalb Sätzen stellte sich heraus, dass sie ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern, damit die Menschen mehr Zeit für ihre spirituelle Selbsterfahrung haben. Nach verschiedenen weiteren Fragen bot sich das Bild von ahnungslosen, neo-gelben Veilchen.
Anschließen ging es Schupfnudeln mit Sauerkraut kochen und essen – einfach lecker!
Den Abend ließen wir dann vor dem „Palast“, einem zur Bar umgebauten Klohäuschen, standesgemäß auf dem Boden sitzend mit Tannzäpfle ausklingen.
In Stuttgart müssen wir uns leider von Molle verabschieden, den wir sicherlich in Münster auf dem Seminarwochenende wiedersehen werden. Morgen geht es auf nach Tübingen!

Auch so sieht die Tour manchmal aus: 10km Stau auf der A8

Erkan | 22. September 2009

Dass die Konjunkturpakete Wirkung zeigen haben wir auf unserer “Reiche Eltern für alle”-Tour nun mehrmals erleben dürfen. Überall finden sich Unmengen an Baustellen, Umleitungen und Wegsperren, die unser Navi und damit auch unsere Nerven an den Rand des Wahnsinns treiben. Oftmals wurden wir dadurch durch die schönsten Landschaften, aber eben auch autountaugliche Wege geschickt und haben das eine oder andere Mal uns auch verfahren dürfen.

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Ein schönes Beispiel dieser Konjunkturpakete finden wir jetzt auf der A8. Hier wurde auf dem Weg von Freiburg nach Stuttgart die komplette Fahrbahn erneuert. Dumm nur, dass sie weiterhin noch dabei sind, und dadurch sich hier gerade ein 10km lange Stauschlange gebildet hat, die mit maximal 20km/h fahren können. und wir natürlich mittendrin.