Mannheim – wirklich kein Spaziergang

So kann’s gehen. Man fährt bei schönstem Wetter in eine bekanntermaßen rote Stadt und erwartet einen eher ruhigen Tag der Wahlkampf-Bustour. Und auf der ersten Station am Paradeplatz entspricht dann ja auch alles unseren Erwartungen. Viel Zuspruch für unsere Positionen und unsere Partei, einige hitzige Diskussionen mit Mannemern vom tiefroten Politikrand und viele Schüler und Schülerinnen, die unsere Materialien nicht nur, aber hauptsächlich „schick“ fanden. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Also, weiter zur Uni im Schloss mit der festen Überzeugung, dass uns da der Stand und Bus vor Jubel-Studenten und -studentinnen förmlich überrannt wird. Aber: NIX DA. Im feudalen Schloss ging es wirtschaftsliberaler zur Sache als wir erwartet hatten. Kein einfaches Feld. Viele -leider meist- fruchtlose Diskussionen mit Lederslipper-ohne –Socken-tragenden BWL-Studenten (hier wirklich nur männlichen Geschlechts) ließen uns fast am roten Ruf der Quadratstadt zweifeln. Hätten uns nicht die Jusos vor Ort immer wieder erinnert, dass die Menschen, die wir gerade erleben, nicht repräsentativ für die Stadt sind. Und ab und zu haben wir dafür umso stärkeren Zuspruch für unsere Positionen bekommen und zum Abschluss haben wir noch alle Fahrradsättel mit unseren „Studiengebühren-sind-für’n-Arsch“-Hauben ausgerüstet. Die armen Drahtesel können ja nichts für die Ärsche, die es sich auf ihnen bequem machen.

Eine Antwort zu “Mannheim – wirklich kein Spaziergang”

  1. Wir waren früher mal dort. Echt kein Spaziergang ;)

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