Ja, wir haben uns auch in den südwestlichsten Teil der Republik vorgewagt – ins Saarland, genauer gesagt nach Saarbrücken. Da die Universität sehr restriktiv im Umgang mit Wahlwerbung vor Bundestags- und Landtagswahlen ist, blieb uns nichts anderes übrig, als auf die Innenstadt auszuweichen. Auch diesmal erwies sich die Anfahrt zum zugeteilten Standort als schwierigster Abschnitt der Anfahrt. Marie musste sich durch zahlreiche LKW und mobile Markstände kämpfen und zeitweilig erinnerte das Rangieren an bekannte Knobelspiele.

Zugeparkt in Saarbrücken
Zwar waren wir schon kurz nach 9.00 vor Ort, doch Saarbrücken scheint deutlich später zu erwachen. Jedenfalls bleib genügend Zeit für einen zweiten Kaffee am morgen und die eine oder andere Zigarette. Aufgebaut wurde Stand und Themenzebrastreifen, der wiederum einige Blicke auf uns lenkte und Interesse weckte. Trotz erst kurz zurückliegendem Landtagswahlkampf unterstützte die Hochschulgruppe vor Ort tatkräftig. Mit geballter personeller Kraft ließen sich einige PassantInnen an den Stand locken und von unseren Argumenten überzeugen. Entgegen erster Annahmen trafen wir weniger Oskar-Sympatisanten als erwartet. Die wenigen, die es dennoch gab, standen der SPD sehr aufgeschlossen gegenüber und hatten ähnlich wie wir den Wunsch, dass es in Zukunft auch auf Bundesebene möglich werden müsse ein Rot-Rot-Grünes Bündnis einzugehen.

Die Mitglieder der HSG in Aktion
So langsam leert sich der Bus auch wieder und das zeigt, wie gut unsere Materialen bei den Menschen ankommen. Den Gedanken, die entstandenen Freiräume mit französischem Sekt aufzufüllen, haben wir jedoch wieder verworfen – in Interesse des Tourplans und unserer eigenen Gesundheit.