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Aktuelles, BürgerInnenrechteSolidarität mit den Göttinger KommilitonInnenNach der gewaltsamen Räumen von Protesten gegen eine Veranstaltung mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) an der Göttinger Universität wird zunehmend Kritik am Vorgehen der Polizei laut. Wie in einem Video des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zu sehen ist, löste die Polizei eine friedliche Demonstration von Studierenden an der Universität gewaltsam auf. Anlass der Proteste war eine Veranstaltung mit Innenminister Schünemann zum Thema „Wie sicher ist Niedersachsen?“, zu dem der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) eingeladen hatte. Zahlreiche GegendemonstrantInnen blockierten symbolisch den Zugang zur schon laufenden Veranstaltung und protestierten damit u.a. gegen Schünemanns Flüchtlingspolitik, das Verharmlosen rechter Gewalt und sein Vorgehen gegen die linke Szene Niedersachsens. Plötzlich und unvermittelt stürmten Beamte auf die friedlich vor dem Tagungsraum demonstrierenden Studierenden zu, schlugen ihnen ins Gesicht oder warfen sie zu Boden. Mehrere Studierende wurden dabei verletzt. Die Polizei begründete ihr Vorgehen damit, dass die DemonstrantInnen versucht hätten, gewaltsam in den geschlossenen Veranstaltungsraum vorzudringen. Dieser Vorwurf ließ sich bis jetzt allerdings nicht erhärten. Eine spätere Sitzblockade, welche die Rückfahrt des Innenministers aufhalten sollte, wurde ebenfalls gewaltsam durch die Polizei aufgelöst.
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